Anhand einer Kanutour vermittelten ihm die FDP-Mitglieder in Nordhorn einen Eindruck von den Möglichkeiten, die die Wiederschiffbarmachung der Nordhorner Kanäle bietet.
Ratsherr Guido Kamphorst betonte in seiner Einführung, dass die Umsetzung der Kanalvision vor allem wegen der engen Verzahnung mit den Maßnahmen der "Wasserstadt" große Bedeutung für die Entwicklung Nordhorns habe.

Man müsse sich allerdings fragen, ob es richtig sei, sich nun schon mit Anträgen im Rat dazu zu überschlagen, schließlich habe der Koordinator des Projekts der Regio Twente, Herr Alberti, eindringlich darauf hingewiesen, dass eine Förderung mit EU-Mitteln notwendig und auch realistisch sei. Eine Umsetzung ohne EU-Mittel sei aus niederländischer Sicht illusorisch. Entscheidungskompetenz zu diesen sogenannten INTERREG-Mitteln habe das Land Niedersachsen.
FDP-Landesvorsitzender Philipp Rösler nahm diese Aussagen auf und regte die Gründung einer Deutsch-niederländischen Kanalgesellschaft an, die den Förderantrag stellen solle. Er sagte die Unterstützung der Landtagsfraktion für das Vorhaben der Nordhorner zu und ermunterte, den Förderantrag zu stellen.